24. November 2014

101 in 1001 - Es ist Halbzeit

Püntklich zur Halbzeit meines 101 in 1001 Tagen-Projektes kommt hier wieder ein kleines Update. Unfassbar, dass es schon soweit ist, dass ich von Halbzeit sprechen. 501 Tage hatte ich bereits Zeit, um meine Liste zu vervollständigen und ich muss gestehen - das habe ich nicht immer intensiv betrieben.
Zur kompletten Liste gelangt ihr hier.

Aber was habe ich denn schon erledigen können?

# 11 Einen Reisepass beantragen  - habe gemacht und werde ihn demnächst erstmalig nutzen können
# 20 Einen 5 km Lauf absolvieren - habe ich mit dem diesjährigen Firmenlauf erledigt
# 29 Einen Tag am Strand verbringen - habe ich in Valencia



# 32 Einen 5 km-Lauf unter 30 Minuten schaffen - während des diesjährigen Firmenlaufes (27:39 Min.)
# 37 Hamburg besuchen - habe ich im Juni gleich zweimal
# 56 Leipziger Buchmesse besuchen - den Messereport gab es hier
# 67 Meine beste Freundin in Jena besuchen - habe ich im April
# 80 Couchsurfing - ebenfalls während des Valenciaurlaubes
# 84 Theater besuchen - habe ich Ende August zu einer Aufführung meines Kollegen
# 100 Einmal pro Woche Sport- mache ich seit März

Außerdem habe ich natürlich noch einige Dinge in Arbeit. Büchertechnisch bin ich aktuell leider etwas faul, aber dann werde ich in den nächsten 500 Tagen noch etwas Gas geben dürfen. Von den 200 Büchern, die ich in der Zeit lesen möchte, bin ich etwas bei 60, davon sechs in Englisch (25 sind Ziel).

# 37 Fünf Konzerte besuchen - 4/5 besucht (im April Justin Timberlake und im August noch einmal Seeed)
# 45 Fünf neue Restaurants - 3/5 (Ich war im Enchilada und in der Wasserwirtschaft in Leipzig)


Macht ihr auch beim Projekt mit? Wie weit seid ihr bisher gekommen?

23. November 2014

Wochenrückblick #4

Mit vielen Ideen für Blogposts komme ich eines Abends von der Arbeit nach Hause, schalte den Laptop an und will direkt loslegen. Doch leider spielt mir mein Router einen Streich - außer der Powerlampe leuchtet an diesem nämlich gar nichts. Und diese ist auch noch rot. Kein gutes Zeichen. "So ein Neustart hat ja noch nie geschadet", denke ich mir und versuche es einige Male. Doch der Router bleibt tot. Toter als tot. 
Bis ich meinen Anbieter kontaktiert habe, die Diagnose "Router defekt" lautet und ein neuer ins Haus geliefert wird, vergehen knapp zwei Wochen in denen ich offline bin und nur über die mobile Verbindung meines Smartphones ins Internet komme. Ein komisches Gefühl - aber auch irgendwie ein gutes Gefühl. Man sollte öfter mal "einfach offline" sein, weiß man doch hinterher die grünen Lämpchen am Router umso mehr zu schätzen.


Daumen hoch ... für tolle Momente mit meinen Freunden und für die vielen Ideen, die ich im Kopf habe. Die brauchen nur noch ein wenig Ordnung bevor sie realisiert werden können.

Daumen runter ... für ungefragte und unnötige Ratschläge, die mehr Belehren als Rat sind. Manchmal ist weniger einfach mehr.

Worte der Woche ... "The universe has a great sense of humour". Dazu braucht man nichts weiter sagen.

Gehört ... habe ich One Republic - Ein Hoch auf die grandiose Stimme von Ryan Tedder, weiterhin Taylor Swifts neues Album - an dem Mr Tedder auch mitgewirkt hat und ein paar Stücke von The XX.

Gesehen ...ganz viele Folgen Gossip Girl, dazu Kerzen, Minztee und die ersten Marzipankartoffeln des Jahres. Chuck & Blair sind und bleiben einfach das Paar der Serie für mich.

Gelesen ... habe ich "Der Alchimist" (Paulo Coelho) und "Safari des Lebens" (John Strelecky).

Gefreut ... habe ich mich darüber, dass ich bald in den Urlaub fliegen und mir meinen Traum erfüllen darf. Vorfreude ist doch etwas Tolles. In weniger als drei Wochen betrete ich endlich New Yorker Boden.

Geklickt ... habe ich airbnb und darüber ein tolles Zimmer in Manhattan gefunden.

Gekauft ... habe ich einige hübsche Teile bei primark - elfenbeifarbene Blusen, eine kuschelige Strickjacke und ein Paar schwarze Stiefeletten.

Geplant ... ist kommende Woche ein Mädelsabend, Wichtelgeschenkshopping, der wundervolle wöchentliche Besuch bei meiner Freundin und ihren Zwillingen und auch wieder ein wenig Sport.

Ich wünsche euch eine wunderbare neue Woche.
Eure Caro


*photo via pinterest.com

31. Oktober 2014

Gone Girl

Als ich vergangenen Samstag auf dem Weg zum Friseur zufällig an einer Buchhandlung vorbeikam und auch noch etwas Zeit hatte, konnte ich gar nicht anders als einen kleinen Abstecher hinein zu machen. Ich liebe die Atmosphäre in diesen Läden und konnte bereits im Kindes- und Jugendalter Stunden dort verbringen.
Ich schlenderte also seit Langem mal wieder durch die Reihen und mein Blick blieb an einem Thriller hängen, was eigentlich recht selten passierte. Doch dieser ist bereits seit einigen Monaten auf meiner amazon-Bücher-Wunschlist, blieb aber auch wo er ist, denn der Stapel meiner ungelesenen Bücher wird noch immer nicht weniger. Da das Buch nun aber in der günstigeren Taschenbuchvariante vor mir lag, konnte ich nicht anders und schnappte mir kurzerhand das vorletzte Exemplar von Gone Girl.




Zum Inhalt
Der Klappentext verrät folgendes zum Inhalt des 571 Seiten schweren Thrillers:
„Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?
Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. Dann erhält er sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?

Ausgehend vom Klappentext ging meine Erwartung zum Roman also in Richtung: 
Wie ist Amy verschwunden? Wurde sie ermordet? War es wirklich ihr Mann Nick?

Doch weit gefehlt, denn Gone Girl dreht sich nicht nur um das Verschwinden und Wiederauftauchen von Amy, sondern viel mehr um die Tiefen ihrer Persönlichkeit und der Ehe von Amy und Nick. 
Aufgebaut ist der Thriller in Form einer Dreiteilung, wobei sich die Kapitel innerhalb dieser Teilung zwischen Amys Tagebucheinträgen und Nicks Erzählung, beginnend mit dem Tag von Amy Verschwinden, abwechseln. So springt man ein wenig in der Zeit, denn die Einträge aus Amys Tagebuch starten bereits im Jahr 2005, als sich die Beiden in New York kennenlernten. Im weiteren Verlauf nähern sich die beiden Geschichten immer weiter an und verlaufen letztlich parallel.






Die Protagonisten
Durch diese beiden Perspektiven erfährt man eine Menge über die Charaktere Nick und Amy.
Nick ist ehemaliger Journalist, verlor seinen Job während einer Entlassungswelle und leidet seitdem eigentlich unter Versagensängsten, versucht seine wahren Gefühle jedoch vor seiner Umwelt zu verstecken. Auch während einer Pressekonferenz zu Amys Verschwinden zeigt er kaum Regung - und macht sich so schnell verdächtig. 
Seine Frau Amy scheint die "perfekte Ehefrau" zu sein - wunderhübsch, freundlich und liebenswürdig. Als Vorbild für die Kinderbuchreihe ihrer Eltern "Amazing Amy", scheint auch die reale Amy einfach nur wunderbar zu sein. Sie wuchs in einer liebevollen und behüteten Umgebung auf und bekommt im Leben immer genau das, was sie möchte.

 
Meine Meinung zum Buch
Meine Erwartungen an "Gone Girl" waren recht hoch und wurden leider nur zum Teil erfüllt. Meine Meinung während des Lesens war sehr wechselhaft. Den ersten Teil des Buches fand ich sehr sehr fesselnd und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Im zweiten Teil angekommen, war mein Gedanke dann eher "War ja klar..." und meine Leselust war nicht mehr so groß, obwohl ich natürlich noch wissen wollte, wie es denn ausgeht und welche Zusammenhänge bestehen.
Kurzzeitg fragt man sich dann immer wieder, welche Dinge nun gelogen sind, wer mehr intrigiert oder auch, wer mehr bedauert werden soll. Nick und Amy wurden mir mit der Zeit leider immer unsympathischer und auch in solch einer Ehe möchte man sich niemals befinden.
Ich bereue es keinesfalls das Buch gelesen zu haben und fand es auch nicht schlecht, aber richtig gut eben leider auch nicht. Ich denke, auch wenn ich wenig Ahnung vom Thriller-Genre habe, kann man Gone Girl mal gelesen haben, muss man aber nicht. Aber dies ist bei gehypten Bücher ja leider häufig der Fall.

Nichtsdestotrotz werde ich am Sonntag einmal ins Kino gehen und mir die aktuell laufende Verfilmung mit Ben Affleck, Rosamund Pike und Neil Patrick Harris anschauen. Ich bin auf die Umsetzung gespannt.

Im Gedächtnis geblieben
Auch wenn sich der folgende Abschnitt nicht ganz in die Rezension einfügt, so habe ich an diesen direkt ein Post-it geklebt und wollte ihn unbedingt mit euch teilen. Ich finden den Gedanken einfach treffend für die heutige Zeit und es sich lohnt einmal darüber nachzudenken.

 "Ich war nicht sicher, ob wir überhaupt noch menschlich waren, wir - und das waren die meisten -, die mit Fernsehen und Filmen und nun auch noch mit dem Internet aufgewachsen waren. Wenn man uns betrog, wussten wir, was wir sagen mussten, wenn ein geliebter Mensch starb, wussten wir, was wir sagen mussten. 
Egal ob wir den Macker oder den Klugscheißer oder den Schwachkopf spielen wollten, wir wussten immer, was wir sagen mussten. Wir funktionierten alle nach dem gleichen eselsohrigen Skript. 
Wir lebten in einer Zeit, in der es schwierig war, ein Mensch zu sein, eine reale Person und nicht nur die Ansammlung von Persönlichkeitszügen, ausgewählt aus einem endlosen Katalog von Charakteren."


Was meint ihr zu Buch und Film?



26. Oktober 2014

Wochenrückblick #3

Der liebe Herbst. Nun ist er endgültig da. Doch der Sommer weiß wie er sich gebührend verabschiedet: Letzte Woche Sonntag, mit 23 Grad, Sonne und schönstem blauen Himmel. Spontan kam meine Familie zu Besuch und sogar mein 15jähriger Bruder, der eigentlich am liebsten am Computer abhängt, hat sich rausgewagt. Es war ein wundervoller Nachmittag, von denen wir hoffentlich bald noch ganz viele verbringen können.
Drei Tage später allerdings dann die volle Breitseite Herbst - strömender Regen, Wind und nur knapp zehn Grad. Da mir aber immer noch die Sonne aus dem Allerwertesten schien (vor allem wegen meiner Flugbuchung am Vortrag) ließ ich mich von ein paar Tröpflein nicht in die Knie zwingen. So ein bisschen Regen verdirbt mir nicht die Laune - und ich hoffe euch auch nicht!
 
Ausflug zum Cospudener See - man hätte denken können, es sei noch Sommer.

Daumen hoch ... für die vielen tollen Dinge, die ich in den vergangenen zwei Wochen wieder machen konnte. Dazu gehören lustige Mädelsabende, tolle Stunden beim Sport, das regelmäßige Telefonieren mit der besten Freundin und mit Mutti, der Friseurbesuch (endlich) und die Zeit für mich und meine Urlaubsplanung. All das tut gerade unheimlich gut.

Daumen runter ... für fehlende Kommunikation und unausgesprochene Dinge, die einem auf dem Herzen liegen, die man aber partout nicht loswird.

Erkannt ... dass mir Nougat viel zu süß ist.

Worte der Woche ... "If you can dream it, you can do it" (Walt Disney). Der gute Walt hat nicht nur fabelhaftes Kino gemacht, sondern war auch noch sehr weise. Ich halte mich nun daran: ich träume und mache.

Gehört ... Irgendwie noch immer Taylor Swift. Ihre seichte, dahin plätschernde Musik passt aber auch wahnsinnig gut während man am Laptop sitzt, Blogposts vorbereitet und auf diversen NY-Seiten herumschnarcht - oder auch während man einen guten Roman liest. Muss ich gleich mal wieder an machen...

Gesehen ..."Friends with benefits", zusammen mit Pizza, O-Saft und meiner Freundin Susan. Ein großartiger Film und ein schöner Mädchenabend. Mehr davon bitte!

Gelesen ... habe ich das Leihexemplar "Hysterie des Körpers" von Joey Kelly und ich habe mit "Gone Girl" begonnen. 

Gefreut ... habe ich mich darüber, endlich (nach langem Reden, Abwägen und Planen) meinen Flug nach New York gebucht zu haben. Vor Freude habe ich tatsächlich ein paar Tränchen verdrückt. Aber so ist das eben wenn man sich einen Traum erfüllt. Fehlt nun nur noch die Unterkunft.

Geklickt ... und entdeckt habe ich den Blog "World of Wanderlust". 

Gekauft ... Socken - ich frag mich wo die Löcher andauernd herkommen.... Und ein Buch, das ich eigentlich gar nicht kaufen wollte, denn mein Stapel wird nicht weniger. Aber ich entkomme dem Trend leider nicht, wenn er direkt vor meiner Nase liegt: "Gone Girl" wird bereits gelesen.

Geplant ... ist es, in der kommenden Woche - dank des verlängerten Wochenendes hier in Sachsen - endlich mal wieder in die thüringische Heimat zu fahren. Liebe Bahn, streik bitte nicht wieder wenn ich mit dir fahren will. Danke.

Ich wünsche euch eine wunderbare neue Woche.
Eure Caro

18. Oktober 2014

Unterwegs in Valencia II - Ciudad de las Artes y las Ciencias

In meinem letzten Unterwegs-Post habe ich euch die hübsche Altstadt von Valencia gezeigt. Heute gibt es eine ganz andere Seite der Stadt zu sehen: die Stadt der Wissenschaften, ein weiteres neues Wahrzeichen der spanischen Küstenstadt.
Die modernen futuristisch anmutenden Gebäude wurden zwischen 1998 und 2009 eröffnet und verfügen über eine Gesamtfläche von 350 000 Quadratmetern.

Ciudad de las Artey y las Ciencias


Das Naturwissenschaftsmuseum Museo de las Ciencias Príncipe Felipe.

Das Opern- und Kulturhaus Palau de les Arts Reina Sofia.

L’Hemisfèric ist u.a. ein Planetarium und Kino.

L'Agora wird ebenfalls für Veranstaltungen genutzt.

Ein Selfie musste natürlich auch sein.


Valencia verfügt einen wunderschönen Stadtstrand, der ganz leicht mit der Straßenbahn erreichbar ist (Playa de las Arenas). Läuft man dann noch etwas an der Promenade entlang Richtung Norden gelangt man an den weitläufigen Strandabschnitt "Playa de la Malvarrosa", wo man ein wenig mehr die Ruhe genießen kann und mehr Platz für sich hat. Für die sportlichen Spanier und Touris finden sich hier sogar einige Fitnessgeräte. Wären es nicht gerade sommerliche dreißig Grad und knallige Sonne gewesen und das Meer attraktiver, hätte ich bestimmt das ein oder andere Gerät zumindest ausprobiert.




Eure Caro

14. Oktober 2014

Wochenrückblick #2

Montagmorgen. Für viele ist er eine Herausforderung. Eben war man noch gemütlich im Wochenende, konnte ausschlafen und schon wird man wieder zeitig aus seinen Träumen gerissen. Doch  das Entscheidende ist, was man daraus macht. Meckern und jammern nützt leider so gar nichts. Dann wird der Tag erst recht Mist. Ich freute mich letzte Woche auf die neue Woche mit meinen vielen supertollen Plänen ... Das hielt etwa bis Montagmittag an... Dann war mein schöner Wochenplan bereits hinüber und ich konnte umplanen. So ist das eben manchmal, aber wir sind ja flexibel, nicht?

Daumen hoch ... für das wunderbare Training der Lachmuskeln während des Sportkurses. Ja! Sport kann auch jede Menge Spaß machen wenn man die richtigen Menschen um sich hat.

Daumen runter ... für Ängste, denn:  "Angst führt zum Scheitern und Furchtlosigkeit zum Erfolg" (aus: The Big Five for Life von John Strelecky).

Erkannt ... Dass man manche Dinge selbst heraufbeschworen hat und sie nun wieder ausbaden kann. Aber auch da sind wir ja flexibel und bekommen das hin, was? 

Worte der Woche ... "Have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become" (Steve Jobs).

Gehört ...Unapologetic von Rihanna. Als das Album vor knapp zwei Jahren veröffentlicht wurde konnte ich mich damit irgendwie wenig anfreunden. Aber dafür jetzt umso mehr! Besonders "Jump" hab ich in dieser Woche total gern gehört.



Gesehen..."The Other Woman" mit Natalie Portman. Sie spielt darin eine junge Frau, deren Baby nach drei Tagen an plötzlichem Kindstod stirbt. Ein wirklich guter und sehr emotionaler Film.

Gelesen ..."The Big Five for Life" (John Strelecky) und "Geh, wohin dein Herz dich trägt (Susanna Tamaro)

Gefreut ... habe ich mich über die Zwillinge meiner guten Freundin. Es ist toll zu sehen, wie sie sich entwickeln und ich bin so dankbar dafür, daran teilzuhaben und Zeit mit ihnen verbringen zu können. 

Geklickt... Lonely Planet mit den vielen hilfreichen und wertvollen Tipps für New York City.

Gekauft ... Sportsachen für den Herbst. Langarmshirt, Thermojacke... Braucht man ja nun alles.

Geplant ... habe ich für die neue Woche diesmal fast gar nichts. Auch mal nicht schlecht. Der Friseurtermin steht jedoch noch von letzter Woche auf der Agenda. Irgendwie habe ich es vollkommen verpennt mir einen zu besorgen und meckere nun ständig über meine Haare.

Ich wünsche euch eine glückliche neue Woche.
Eure Caro 

13. Oktober 2014

Unterwegs in Valencia I - Die Altstadt

Mittlerweile ist der Herbst angekommen und jegliche Versuche dies zu leugnen sind zwecklos. Über dem Boden liegt morgens oder auch ganztags eine Art Dunst, Bäume verlieren mehr und mehr ihre Blätter und man muss so langsam aber sicher wieder die Pullover im Schrank nach vorm holen und die Stiefelchen aus ihren Kartons.
Doch ehe wir uns auf den Herbst einlassen und ihn und seine Farbenpracht genießen, blicke ich noch einmal auf den Sommer zurück. Stellen wir uns also vor, es sei noch einmal Mai. Denn da stand ich vor einer wichtigen Entscheidung: Was stelle ich mit meinem Sommerurlaub in diesem Jahr an?


Aus einem Urlaub mit der besten Freundin wurde leider diesmal nichts und ich musste mir überlegen: Was nun? Bleibe ich zu Hause, mache einen ausgedehnten Heimaturlaub oder … fahre ich allein weg? 

Das starke Fernweh in mir ließ die Wahl auf Letzteres fallen: einen ersten Urlaub allein. Als sich dieser Gedanke langsam festigte, fing ich an zu planen. Meine Freundin Susan meinte eines Tages „Hast du schon gehört? Es gibt da ein Onlineportal für Reisebegleiter, schau dich doch da mal um." Ich schaute zwar direkt etwas kritisch aber ein Klick konnte ja nicht schaden… Oh doch! Denn dies war ein absoluter Schuss in den Ofen. Mir bot sich hier die Möglichkeit mit einem frischgetrennten Herren in den ursprünglichen Pärchenurlaub zu fahren oder mit einem anderen Herren in ein französisches, leicht erotisch angehauchtes Chalet zu reisen. Nicht mit mir!

Bereits seit einiger Zeit liebäugelte ich mit der Idee einmal Couchsurfing auszuprobieren. Man reist zwar allein, ist aber nicht komplett auf sich allein gestellt, lernt nette Menschen kennen und bekommt so einen richtigen Insiderblick auf den Urlaubsort. Perfekt.
Schnell hatte ich über die Website couchsurfing.com einen lieben Host gefunden und die Flugbuchung ging online ebenfalls superschnell.
Ehe ich mich versah (und nach einer klitzekleinen Panik am Vorabend des Abflugs mit Gedanken wie "Was tust du hier eigentlich? Bist du nur bescheuert allein in den Urlaub zu fliegen“), saß ich Anfang Juli im Flieger nach Spanien.

Unterwegs in Valencias Altstadt
Mein Weg in die wunderhübsche Altstadt Valencias führte mich häufig durch das Stadttor Torres des Serranos. Dahinter eröffnet sich ein Labyrinth aus zahlreichen kleinen Gassen, eine niedlicher als die andere. Am Abend sind diese in ein friedliches Licht getaucht und viele Restaurants laden zum Verweilen und natürlich zu Tapas und Abendessen ein.
Bummelt man weiter durch die Altstadt, sollte man unbedingt einen Abstecher zum Plaza del Ayuntamiento, dem Rathausplatz machen. Hier steht man vor beeindruckenden Jugendstilgebäuden mit zahlreichen Verzierungen. Eine besonders schöne Fassade aus den 1920er Jahren besitzt das Gebäude der Post. 






Ein sehr bekannter Ort in Valencia ist der Plaza de la Virgen mit der Basilica de la Virgen, der Kathedrale und dem Kirchturm El Miguelete. Namensgeberin für den Plaza de la Virgen ist die Jungfrau, die Schutzpatronin der Stadt.
Eine schmale Wendeltreppe mit 207 Treppenstufen führt hinauf auf die auf die Plattform des  51 Meter hohen Glockenturmes Miguelete. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt - und man kann sogar das Meer sehen.